Das Projekt IDEAL4.0 ist ein Forschungs-Projekt.

Bei einem Forschungs-Projekt wird geforscht.

Forschen heißt herausfinden.

Zum Forschen braucht man einen Plan.

Beim Forschen gibt es viele Ergebnisse.

Die Ergebnisse werden aufgeschrieben.

Alle aufgeschriebenen Ergebnisse kommen zusammen.

Das nennt man einen Bericht schreiben.

Alle Menschen im Projekt-Verbund helfen dabei.

Einblicke in unsere Arbeit und Ergebnisse

Werkstatt-Tour im November 2021

Anfang November waren Antje und Marlene auf Werkstatt-Tour.

Sie besuchten jeden Tag eine andere Werkstatt.

Sie wollen Beispiele für gute Inklusion bei der Arbeit finden.

Inklusion heißt Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten zusammen.

Jede Werkstatt war in einem anderen Bundes-Land.

Eine Frage dabei war:

Gibt es zwischen den Bundes-Ländern Unterschiede?

Hier zeigen wir euch einige Einblicke der Werkstatt-Tour.

Werkstatt-Tour im November 2021

Montag, 1.November 2021: Diakonie am Thonberg in Leipzig (Bundes-Land Sachsen)

Die Werkstatt der Diakonie am Thonberg gehört zur BBW-Leipzig-Gruppe.

Im Haupt-Gebäude der Werkstatt gibt es nicht viel Platz.

Viele Beschäftigte arbeiten deshalb auf Außen-Arbeits- Plätzen.

Bei einem Außen-Arbeits-Platz kann man den allgemeinen Arbeits-Markt ausprobieren.

Man bleibt in der Werkstatt beschäftigt.

Man geht aber tagsüber in eine Firma arbeiten.

Außen-Arbeits-Plätze in Leipzig sind zum Beispiel in der Gebäude-Reinigung, Fahr-Zeug-Pflege, Wäscherei, Speisev-Versorgung​.

Es gibt auch Außen-Arbeits-Plätze in der Stadt-Verwaltung Leipzig.

Die Mitarbeiter aus der Werkstatt leeren dort die Papier-Körbe und geben Daten ein.

Außerdem gibt es in Leipzig die PRAXIS-BAUSTEINE

Praxis-Bausteine können bei der beruflichen Bildung helfen.

Mit Praxis-Bausteinen kann man einen Teil einer Ausbildung machen.

Dafür bekommt man eine Urkunde.

Diese Urkunde kommt von der Handwerks-Kammer oder von der Industrie- und Handels-Kammer.

Neben der beruflichen Inklusion gibt es auch andere Projekte.

Zum Beispiel gibt es das Musik-Projekt Thon-Kunst.

Bei dem Projekt singen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Im Stadt-Zentrum von Leipzig gibt es außerdem einen Laden der Werkstatt.

In diesem Laden werden viele Sachen auch aus anderen Werkstätten verkauft.

Werkstatt-Tour im November 2021

Dienstag, 2.November 2021: Aufwind Verein für seelische Gesundheit in Eschwege (Bundes-Land Hessen)

Aufwind ist ein Verein für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung.

Der Verein Aufwind ist in Eschwege.

Das liegt in der Nähe von Kassel.

Dort gibt es viele kleine Dörfer mit tollen Fach-Werk-Häusern.

In einigen dieser Fach-Werk-Häuser sind auch Teile der Werkstatt.

Es gibt zum Beispiel den Laden irrsinnig.schön.

Dort werden viele Produkte aus der Werkstatt oder dem Förder-Bereich verkauft.

Auch Sachen von Künstlern aus der Umgebung werden dort angeboten.

In dem Projekt Stadt-Schwarm können Menschen mit und ohne Behinderung viel über Bienen lernen.

Mitten im Zentrum von Eschwege gibt es das Café Brise.

Dort bekommt man tollen Kaffee und selbst-gemachten Kuchen.

Leider ist das Café durch Corona gerade geschlossen.

Zum Verein Aufwind gehören auch viele Inklusions-Betriebe.

In einem Inklusions-Betrieb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Zum Beispiel gibt es in Eschwege und Umgebung viele kleine Lebens-Mittel-Läden.

Ein weiterer Inklusions-Betrieb ist die Rösterei in Witzen-Hausen.

In der Rösterei wird Kaffee geröstet und verkauft.

Im Verein Aufwind gibt es auch sehr viele Außen-Arbeits-Plätze.

Im Verein Aufwind sind einige Bereiche weit voneinander getrennt.

Diese Bereiche erreicht man oft nur mit einem Auto.

Im Verein Aufwind wurde extra ein Auto umgebaut.

Mit diesem Auto können auch Menschen mit Behinderung fahren.

Werkstatt-Tour im November 2021

Mittwoch, 3. November 2021: Wertkreis Gütersloh (Bundes-Land Nordrhein-Westfalen)

In Gütersloh gibt es eine sehr große Werkstatt.

Die Werkstatt heißt wertkreis Gütersloh.

In der Werkstatt gibt es eine Abteilung für die berufliche Inklusion.

In dieser Abteilung arbeiten insgesamt 17 Männer und Frauen.

Sie helfen den Menschen aus der Werkstatt zu kommen.

Sie helfen den Menschen auf den allgemeinen Arbeits-Markt zu kommen.

Es gibt viele Angebote beim Über-Gang auf den allgemeinen Arbeits-Markt.

Mit einem Praktikum übt man das Arbeiten in einer Firma.

Im wertkreis Gütersloh gibt es Außen-Arbeits-Gruppen.

Bei einer Außen-Arbeits-Gruppe geht eine komplette Gruppe aus der Werkstatt raus.

Die komplette Gruppe arbeitet dann in einer Firma.

Der Gruppen-Leiter kommt auch mit in die Firma.

Es gibt aber auch Einzel-Außen-Arbeits-Plätze.

Bei einem Einzel-Außen-Arbeits-Platz geht nur ein Mensch in eine Firma.

Das Praktikum und die Außen-Arbeits-Plätze helfen eine Firma kennen zu lernen.

Manchmal kann man dann auch direkt in der Firma arbeiten.

Im Wertkreis Gütersloh gibt es viele Inklusions-Betriebe.

Ein Inklusions-Betrieb aus dem wertkreis Gütersloh ist das Fluss-Bett-Hotel.

Zu dem Hotel gehört auch das Restaurant „Kleiner Kiebitz“.

In dem Hotel und Restaurant arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.  

In dem Restaurant gibt es viele Produkte aus dem Kiebitz-Hof.

Der Kiebitz-Hof ist auch ein Inklusions-Betrieb.

Der Kiebitz-Hof ist ein Bioland-Hof.

In einem Bioland-Hof werden gesunde Produkte hergestellt.

Man muss sich dabei an genaue Vorschriften halten.

Zu dem Kiebitz-Hof gehören: eine Bäckerei, der Gemüse-Anbau, ein Bio-Laden und eine Abteilung für Konservierung.

Bei einer Konservierung werden Lebens-Mittel länger haltbar gemacht.

Im Kiebitz-Hof gibt es zum Beispiel viele Frucht-Aufstriche.

Frucht-Aufstriche nennt man auch Marmelade oder Konfitüre.

Bei Frucht-Aufstrichen können Früchte und Obst länger haltbar gemacht werden.

Werkstatt-Tour im November 2021

Donnerstag, 4.November 2021: Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (Bundes-Land Niedersachsen)

Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) hat eine große Werkstatt.

Die HHO hat auch Inklusions-Betriebe.

Die Inklusions-Betriebe der HHO heißen OSNA-Integ.

In der OSNA-Integ arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Zur OSNA-Integ gehören auch zwei Lebens-Mittel-Läden.

Die Lebens-Mittel-Laden heißen „nah & frisch“.

In diesen Läden arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung.

In einem Laden wurde extra ein Kassen-Bereich umgebaut und vergrößert.

Man kann in den Kassen-Bereich mit dem Roll-Stuhl rein-fahren.

Es wurde auch ein spezielles Mikrofon gekauft.

Dieses Mikrofon kann man mit einem Hör-Gerät verbinden.

Ein Mensch mit einer Hör-Behinderung versteht dadurch alles besser.

Die Stadt-Galerie gehört auch zur HHO und liegt im Zentrum von Osnabrück.

In der Stadt-Galerie gibt es ein inklusives Café und Restaurant.

In der Stadt-Galerie arbeiten viele Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

In der Stadt-Galerie gibt es auch Ausstellungen.

In einer Ausstellung wird Kunst gezeigt.

In der Stadt-Galerie gibt es auch einen Laden.

In diesem Laden kann man Produkte aus der Werkstatt kaufen.

In der Nähe der Stadt-Galerie gibt es das PIKSL-Labor.

Das Piksl-Labor ist ein Inklusion-Projekt von der HHO.

In einem Inklusions-Projekt wollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen etwas erreichen.

Im Piksl-Labor helfen die Menschen beim Umgang mit digitalen Medien.

Die Menschen helfen also den Umgang mit dem Computer, Smart-Phone, Tablet, Handy und so weiter.

Die Hilfe kostet kein Geld.

Jeder kann kommen und Hilfe bekommen.

Werkstatt-Tour im November 2021

Freitag, 5.November 2021: Lebens-Hilfe Harzkreis-Quedlinburg (Bundes-Land Sachsen-Anhalt)

Lebens-Hilfe ist ein Verein mit vielen Orts-Vereinen.

Ein Orts-Verein ist ein Verein in einem Dorf oder einer Stadt.

In der Lebens-Hilfe kümmern sich viele Menschen um Menschen mit Behinderung.

Zu der Lebens-Hilfe in Quedlinburg gehört auch das Inklusions-Hotel Samocca.

In einem Inklusions-Hotel arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Im Samocca in Quedlinburg gibt es auch eine Kaffee-Rösterei.

In einer Kaffee-Rösterei wird Kaffee geröstet und verkauft.

Im Samocca gibt es viele Gegen-Stände aus der Werkstatt zum Beispiel Haken, Betten, Stühle.

Die Werkstatt und die Geschäfts-Stelle der Lebens-Hilfe liegt in Wedders-Leben.

In einer Geschäfts-Stelle wird alles geplant und organisiert.

In der Werkstatt gibt es eine Kaffee-Rösterei, die Holz-Verarbeitung, eine Tier-Pension und vieles mehr.

Besonders schön fanden Marlene und Antje die Papier-Werkstatt.

Die Papier-Werkstatt heißt FAIRklemmt.

In der Papier-Werkstatt werden viele schöne aus Sachen aus Papier hergestellt.

In Wedders-Leben gibt es auch einen Inklusions-Betrieb.

In einem Inklusions-Betrieb arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Der Inklusions-Betrieb in Wedders-Leben ist ein kleiner Laden und heißt EDDI.

Im EDDI werden vor allem Sachen aus der Region, dem Samocca und FAIRklemmt verkauft.

In der Lebens-Hilfe in Quedlinburg gibt es viel Inklusion.

Bei Inklusion machen Menschen mit und ohne Behinderung Dinge gemeinsam.

In der Lebens-Hilfe in Quedlinburg gibt es eine große Küche.

In der Küche kann man auch als Roll-Stuhl-Fahrer kochen und backen.

In der Lebens-Hilfe Quedlinburg gibt es viele Sport-Veranstaltungen.

Auch die Sport-Veranstaltung sind gemeinsam für Menschen mit und ohne Behinderung.

Hier gibt es weitere Einblicke in unser Forschungs-Projekt.

Die Einblicke zeigen Bilder von der Arbeit.

Forschungsergebnisse des Projektes IDEAL4.0

Das Projekt IDEAL4.0 ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das mit einem agilen und inklusiven Forschungsansatz an die Fragestellung heran geht, wie digitale Unterstüzung in der beruflichen Qualfizierung für Menschen mit Beeinträchtigungen bestmöglich gelingen kann: wie sieht eine gute digitale Anleitung aus?

In enger Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten werden durch den User Research Ansatz während der gesamten Projektlaufzeit kontinuierlich prototypische Zwischenergebnisse aufsteigender Reifegrade produziert, die dann durch fortlaufende Evaluierung und nachsteuernde Methoden inkrementell weiter entwickelt werden. In sich wiederholenden Feedback-Schleifen kann so in der direkten Orientierung am Nutzerverhalten herausgefunden werden, wo tatsächliche Bedarfe für Digitalisierung im rehabilitativen Kontext beruflicher Qualifizierung vorhanden sind und wie man diese sinnvoll durch den Einsatz digitaler Angebote unterstützen kann. 

Im fortlaufenden Prozess werden auf diesen Seiten einige der Zwischenergebnisse präsentiert.

Fachinformationen über das Projekt

Zu dem Projekt gehören Fachinformationen.

Fachinformationen sind lange Texte.

Die Texte erklären das Projekt ganz genau.

Hier folgen jetzt Fachinformationen.