Warum macht das Oberlinhaus das Projekt IDEAL4.0?

Das Oberlinhaus möchte etwas herausfinden:

  • Wie können Computer-Programme bei der Arbeit helfen?

  • Deshalb gibt es ein Projekt.

  • In dem Projekt arbeiten Menschen zusammen.

  • Das Projekt heißt IDEAL4.0.

Das Projekt ist ein Forschungs-Projekt.

Forschen bedeutet:

  • Wir untersuchen etwas.

  • Wir stellen Fragen.

  • Wir finden etwas heraus.

  • Wir schreiben einen Bericht.

  • Wir sprechen mit anderen Forschern.

  • Wir zeigen unsere Ergebnisse.

Wir fragen uns:

  • Wo brauchen Menschen Hilfe bei der Arbeit?

  • Wie können Menschen für die Arbeit lernen?

  • Wie kann Lernen Spaß machen?

  • Wie kann ein Computer-Programm dabei helfen?

Deshalb sprechen wir mit vielen Menschen.

Dabei sammeln wir Ideen.

Dann machen wir Vorschläge.

Dann probieren wir unsere Ideen aus.

Dann entwickeln wir ein Computer-Programm.

Unser Ziel ist ein gutes Computer-Programm.

Das Projekt dauert 3 Jahre.

Fachinformationen über das Projekt

Zu dem Projekt gehören Fachinformationen.

Fachinformationen sind lange Texte.

Die Texte erklären das Projekt ganz genau.

Hier folgen jetzt Fachinformationen.

Agile und inklusive Projektarbeit

Das dreijährige Forschungs- und Entwicklungsprojekt war ursprünglich so angelegt, dass die drei Forschungs-Phasen Exploration, Umsetzung und Implementierung jeweils ein Jahr in Anspruch nehmen sollten. Durch die Corona-Pandemie kam es allerdings zu einer Verknüpfung und Anpassung dieser Phasen nach den Bedarfen agiler und digitaler Zusammenarbeit.

In Kooperation mit den Experten der CODE University of Applied Sciences in Berlin werden Daten der ersten Phase, der qualitativ-empirischen Zielgruppenexploration (User Research) sowohl aufgenommen und ausgewertet, als auch in erste Prototypen umgesetzt. In kontinuierlichem Feedbackschleifen werden diese in einem agilen Prozess unter Beteiligung der relevanten Stakeholder zielgruppennah, nutzerzentriert und in der Praxis weiterentwickelt.

Die erste Phase der Exploration und die zweite Phase der Umsetzung laufen also teilweise parallel und bieten so schon jetzt die Möglichkeit Zwischenergebnisse in Form von Prototypen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Ziel ist es dadurch in der dritten Phase die erst nur testweise Implementierung in eine nachhaltige digitale Lösung umzusetzen.

Durch eine fortlaufende Evaluation können unter der Berücksichtigung der Parameter Sinnhaftigkeit, Nutzerfreundlichkeit, Motivationsfaktor und Innovation zeitnah Probleme oder Herausforderungen benannt und bearbeitet werden. Ein wesentlicher Bestandteil der Bewertung ist dabei der jeweilige Blickwinkel -sowohl die Betrachtungen der potentiellen Nutzer als auch diejenigen der internen und externen Projektpartner.  Projektalltag und -ergebnisse werden dabei in regelmäßigen Abständen evaluiert.

Die Projektarbeit zeichnet sich sowohl durch die agilen Arbeitsmethoden, als auch durch den Inklusionsansatz während der gesamten Projektzeit aus.

Dieser wird unter anderem verwirklicht durch:

  • Interviews mit Akteuren der Sozialwirtschaft, Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Beeinträchtigungen
  • teilnehmende Beobachtung während des Arbeitsalltags in Berufsbildungswerken (BBW), sowie in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)
  • nutzerzentrierte und an der Praxis orientierte Forschung
  • starke Mitbestimmung in der Gestaltung und Ausrichtung der Softwarelösung aller Beteiligter
  • wiederkehrende Testungen und Weiterentwicklung von Prototypen durch die Zielgruppe
  • Mitgestaltung an der Medienpräsenz des Projektes durch Auszubildende des BBWs im Oberlinhaus
  • Einbeziehung interner und externer Projektpartner in transdizsiplinäre Lösungsansätze