Was ist das Ziel von dem Projekt?

Wir wollen ein neues Computer-Programm entwickeln.

Das Computer-Programm soll bei der Arbeit helfen und wird Schritt für Schritt entwickelt.

Ein Computer-Programm wird von Menschen benutzt.

Die Menschen heißen Benutzer.

Unsere Ziele:

  • Als Erstes müssen wir die Benutzer verstehen.

  • Wir müssen den Entwicklern die Idee erklären.

  • Die Benutzer müssen das Computer-Programm testen.

Das ist unser erstes Ziel

Als Erstes müssen wir die Benutzer verstehen:

Welche Schwierigkeiten haben sie mit dem Computer?

Welche Farben mögen sie?

Wo brauchen sie Hilfe?

Welche Schrift kann man gut lesen?

Das ist unser zweites Ziel

Wir müssen den Entwicklern die Idee erklären.

Wir erklären den Entwicklern alles ganz genau.

Die Entwickler bauen dann ein Computer-Programm.

Das Computer-Programm soll den Benutzern helfen.

Das Computer-Programm soll den Benutzern Spaß machen.

Das ist unser drittes Ziel

Die Benutzer müssen das Computer-Programm testen.

Die Benutzer können das Computer-Programm ausprobieren.

Die Benutzer müssen mit den Entwicklern zusammenarbeiten.

Die Benutzer helfen den Entwicklern.

Die Entwickler verbessern das Computer-Programm für die Benutzer.

Daraus entsteht ein tolles Computer-Programm.

Fachinformationen zu unseren Zielen

Zu dem Projekt gehören Fachinformationen.

Fachinformationen sind lange Texte.

Die Texte erklären das Projekt ganz genau.

Hier folgen jetzt Fachinformationen.

Fachinformationen zu unseren Zielen

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist es, die in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerten Ziele von Inklusion schrittweise weiter zu verwirklichen. Das geschieht, indem Menschen mit Beeinträchtigungen eine nachhaltige Inklusion in die Gesellschaft durch tatsächliche Teilhabe und Mitbestimmung ermöglicht wird.

Eine große Herausforderung stellt dabei zum einen die Diversität der Arbeitssituationen auf dem ersten Arbeitsmarkt da. Aber noch viel mehr gilt es, die besonderen Bedürfnisse eines jeden Einzelnen zu berücksichtigen. Denn, so unterschiedlich die Beeinträchtigungen sein können, so unterschiedlich sind auch die Herausforderungen und Bedarfe, diesen gerecht zu werden.

Den Spagat zwischen Theorie und Praxis unter Einbezug aller relevanten Akteure versucht das Projekt durch konkrete digitale Handlungsansätze zu ermöglichen. Die individuellen Zielsetzungen sollen dabei durch Differenzierung in Anspruchshöhe, Lerntempo und persönlichem Förderbedarf abgebildet werden.

Um den Megatrend Digitalisierung kommt man schon eine ganze Weile nicht mehr herum. Verstärkt durch die Corona-Pandemie betrifft sie inzwischen alle Branchen, Sektoren und Arbeitsfelder. Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets gehören ebenso wie digitale Formate der Wissensvermittlung zum Arbeitsalltag. Auch in der betrieblichen Inklusion zeigt sich diese Entwicklung.

Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zur betrieblichen Inklusion aus 2020 sieht über ein Drittel kleiner und mittlerer Unternehmen digitale Weiterbildungsangebote „als Erleichterung für den Arbeitsalltag der Mitarbeiter mit Behinderung.“ (Metzler et al. 2020, S. 20).

Das Oberlinhaus hat sich mit dem Projekt IDEAL4.0 das Ziel gesetzt, dieses Potential zu nutzen. Mit der Entwicklung geeigneter digitaler Instrumente können passgenaue Lösungen für Menschen mit Behinderung angeboten werden. Diese sollen sie befähigen, selbstgesteuert beruflich zu handeln und damit Barrieren auf den Weg zum ersten Arbeitsmarkt abzubauen.

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Metzler et al. 2020:
Metzler, Christoph / Jansen, Anika / Kurtenacker, Andrea, 2020, Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung, IW-Report, Nr. 7, Köln